Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung

Unser Beratungsangebot beinhaltet auch die Tätigkeit als Testamentsvollstrecker und Nachlassverwalter. In Ergänzung zur Planung der Unternehmens- und der privaten Vermögensnachfolge können die Testamentsvollstreckung und die Nachlassverwaltung ein eleganter Lösungsweg sein, dass der Wille des Erblassers umgesetzt wird.

Ohne Testament oder Erbvertrag erfolgt die Bestimmung der Erben per Gesetz (gesetzliche Erbfolge). Danach erben nur der Ehepartner und/oder die Verwandten. Gibt es keine Erben, fällt der Nachlass dem Staat zu. Eine vom Gesetz abweichende Regelung oder Verteilung ist nur mit der Errichtung eines Testaments oder durch Abschluss eines Erbvertrags möglich. Ohne Testament sind auch keine Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung möglich.

Zertifizierter Testamentsvollstrecker (AGT)

Tobias Lahl darf seit Dezember 2016 die Bezeichnung »Zertifizierter Testamentsvollstrecker« der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e.V. (AGT) in Bonn führen. Mit der Verleihung erfolgte die Aufnahme in die Testamentsvollstreckerliste.

Wer kann eine Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung anordnen?

  • Jeder, der schutzbedürftige Angehörige hat
  • Jeder, der Streit in der Familie vermeiden möchte
  • Lebensgemeinschaften mit nichtehelichen Kindern
  • Patchwork-Familien
  • Versorger von Behinderten
  • Unternehmer
  • Stifter
  • Immobilienbesitzer
  • Inhaber komplexer Vermögenswerte

Was sind die Aufgaben des Testamentsvollstreckers und Nachlassverwalters?

  • Er führt die letztwilligen Verfügungen des Erblassers aus.
  • Er reguliert die Nachlassverbindlichkeiten.
  • Er reicht die Erbschaftsteuererklärung ein und führt die Erbschaftsteuer ab.
  • Als Dauertestamentsvollstrecker verwaltet er langfristig den Nachlass wie zum Beispiel bei der Verwaltung des Vermögens für Minderjährige oder überschuldete Erben.

Sinnvoll kann die Testamentsvollstreckung und Nachlassverwaltung insbesondere u.a. in folgenden Fällen sein:

  • Schutzfunktion für überlebende Angehörige
  • Langfristiger Schutz des Nachlasses vor Vermögensverfall oder Fehlanlagen
  • Vereinfachung und Sicherstellung der Nachlassabwicklung
  • Schutz des Vermögens vor dem ungewollten Zugriff Dritter wie zum Beispiel der Eigengläubiger der Erben, dem Sozialamt oder dem Insolvenzverwalter
  • Erfüllung karitativer Zwecke wie zum Beispiel Gründung einer Stiftung
  • Schutz des Unternehmens; der Betrieb soll zum Beispiel über eine längere Zeit als Einheit zusammengehalten werden